Tourenbeschreibung Trekking-Tour im Tsum-Valley

Reiseverlauf

Der Reiseverlauf gibt nur eine ungefähre Beschreibung der täglichen Etappen an. Durch ungünstige Wetterverhältnisse, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es zu Änderungen kommen.

Tag 1

Anreise von Frankfurt-Flughafen und Flug nach Kathmandu. Ankunft am zweiten Tag.

Tag 2

Ankunft in Kathmandu und Check-In im Hotel. Es bleibt genug Zeit für letzte Besorgungen (bspw. Geldwechsel) und ggf. etwas Sightseeing. Am Abend führen Sie Ihre Bergwanderführerin und Ihr nepalesischer Guide in die Trekkingtour der kommenden Tage ein.

Tag 3 Kathmandu – Barpak

Mit einem Touristenbus fahren wir sehr früh morgens von Kathmandu in das Tal des Daraudi Khola bis Mandre und steigen am ersten Trekkingtag etwa zwei bis zweieinhalb Stunden nach Barpak auf, bevor wir unser Zeltlager errichten. (▲500 Hm, ▼0 Hm, Gehzeit 2,5h)

Tag 4 Barpak – Zeltplatz bei Bhendi Goath

Hinter Barpak führt unser Weg an Reis- und Hirsefeldern vorbei. In der Ferne sehen wir bereits die Bergmassive des Baudha Himal (6672m) und des Himal Chuli (7893m). Unsere Zelte schlagen wir in einem Forest Camp bei Bhendi Goath auf. (▲900 Hm, ▼500 Hm, Gehzeit 6h)

Artikelbild Nepal Tsum-Valley

Eine Hängebrücke über den Siyar Khola

Tag 5 Zeltplatz – Yak Kharka

So langsam verlassen wir den subtropischen Dschungel und Rhododendren sind die dominierenden Bäume. Die Baumgrenze und die schneebedeckten Berge rücken näher. Mit Yak Kharka erreichen wir unseren Lagerplatz. (▲800 Hm, ▼600 Hm, Gehzeit 6h)

Tag 6 Yak Kharka – Rupina La Phedi

In unwegsamen Gelände geht es weiter hinauf in das Tal des Daraudi Khola bis wir das Basislager Rupina La Phedi erreichen. (▲600 Hm, 400 Hm, Gehzeit 6h)

Tag 7 Akklimatisationstag

Der heutige Tag dient der Akklimatisation bevor wir den Rupina La überqueren. Dazu unternehmen wir Wanderungen in der Umgebung und kehren am Nachmittag wieder zum Zeltplatz zurück. Die Träger freuen sich über einen freien Tag. (▲600 Hm, ▼600 Hm, Gehzeit 4h)

Tag 8 Rupina La Phedi – Zeltplatz

Wir starten sehr früh und steigen die letzten Meter hinauf zum Rupina La-Pass (4720m).
Vom Pass wandern wir anfangs steiler und später gemächlicher in das märchenhaft schöne Chhilung Tal hinab und sind umgeben von einem grandiosen Panorama: Rupina La, Gorkha Himal, Himal Chuli und weiter im Nordwesten Manaslu Himal. (▲800 Hm, ▼1200 Hm, Gehzeit 8h)

Tag 9 Zeltplatz – Jarang

Weiter geht es entlang des Flusses. Auf dem Weg nach Jarang (3420m) holt uns die Baumgrenze bald wieder ein und wir wandern durch subtropischen Wald. (▲500 Hm, ▼800 Hm, Gehzeit 6h)

Tag 10 Jarang – Nyak

Unser Weg führt durch Urwald mit bemoosten Birken und hohem Gras. Bevor wir das Dörfchen Nyak erreichen, steigen wir noch einmal 100 Höhenmeter hinauf auf die Moräne des Himal Chuli Gletschers. In Nyak angekommen, können wir unsere Vorräte wieder auffüllen und erleben ein wenig Zivilisation, die es im abgelegenen Tal des Daraudi Khola und Chhilung Khola nicht gab. (▲700 Hm, ▼900 Hm, Gehzeit 6,5h)

Tag 11 Nyak – Chummling

Wir verlassen Nyak und müssen erst einmal zum Tal des Budhigandaki absteigen und ihn über eine Hängebrücke überqueren, bevor wir das Tsum-Valley erreichen. Für kurze Zeit wandern wir auf der klassischen Route der Manaslu-Umrundung. Ein hölzerner Torbogen kündigt unseren Eintritt in das Tsum-Valley an. Mit etwas Glück können wir hier im subtropischen Teil des unteren Tsum-Valley die scheuen Hanuman-Languren entdecken. Unsere heutige Etappe führt uns bis Chummling (2265m), wo wir versuchen werden, das alte Nyingma-Kloster zu besuchen. (▲1000 Hm, ▼1200 Hm, Gehzeit 7h)

Artikelbild Nepal Tsum-Valley

Eine reich verzierte Stupa

Tag 12 Chummling – Chhokang Paro

Langsam in ewigem Auf und Ab steigen wir das Tsum-Valley hinauf. Die Schlucht des Flusses Siyar Khola ist sehr eng und tief und versperrt die Sicht in das obere Tsum-Valley. Im Laufe des Tages können wir auf der rechten Seite des Siyar Khola den Wasserfall Sambo Tingding Chhupyang sehen. Er soll einer der schönsten Wasserfälle im unteren Tsum-Valley sein. In Gho werfen wir einen Blick auf die übergroße Gebetsmühle einer pagodenförmigen Stupa. Hier beginnt der steilere Teil des Weges nach Chhokang Paro (3085m), das den Übergang in das obere Tsum-Valley markiert und wo wir übernachten. Je nach Ankunft bleibt Zeit, um die alten Klöster am Ort zu besuchen. (▲1100 Hm, ▼250 Hm, Gehzeit 5h)

Tag 13 Chhokang Paro – Mu Gompa

Unser Weg führt uns an langen Mani-Mauern und mit Steinmauern eingefassten Feldern vorbei. Tchörten markieren die Eingänge zu den Siedlungen entlang unserer heutigen Etappe. Kurz vor dem Mittagessen erreichen wir Burji, wo wir uns die Zeit nehmen, um die Taubenhöhle Piren Phu und Milarepa’s Cave zu besichtigen. Sie gehören zu den heiligsten Orten im Tsum-Valley. Nach einem stärkenden Mittagessen geht unser Weg weiter bis zu Mu Gompa auf 3515m. Es ist die letzte besiedelte Ortschaft im oberen Tsum-Valley bevor der Weg zu den verschiedenen Pässen führt, die an Tibet grenzen. (▲1000 Hm, ▼400 Hm, Gehzeit 7h)

Tag 14 Mu Gompa – Chhokang Paro

Bevor wir nach Chhokang Paro wieder absteigen, nehmen wir uns die Zeit und besichtigen die um Mu Gompa liegenden Klöster, wie das über 800 Jahre alte Dhephyu Doma Kloster oder die Gonhgye Gompa, in der eine der größten Sammlung an Tantra-Texten aufbewahrt wird. Anschließend wandern wir entspannt wieder zurück nach Chhokang Paro. (▲400 Hm, ▼1000 Hm, Gehzeit 6h)

Tag 15 Chhokang Paro – Lungdang Gompa

Von Chhokang Paro wandern wir weiter talabwärts und biegen bei Domje nach Südosten in Richtung des Basislagers des Ganesh Himal ein. Unser heutiges Etappenziel ist das 1862 gegründete Kloster Lungdang (3200m), das sich inmitten eines Koniferenwaldes befindet. Es ist das älteste Nonnen-Kloster im alten Königreich der Tsumba. Von hier aus haben wir einen freien Blick auf Ganesh Himal, Baudha Himal, Himal Chuli und den Manaslu. (▲900 Hm, ▼600 Hm, Gehzeit 6h)

Tag 16 Lungdang Gompa – Ganesh Himal B.C.

Bis zum Ganesh Himal Basislager (3830m) ist es nun nicht mehr weit. Während wir uns dem 7000er immer mehr annähern kommt Expeditionsfeeling auf. Der Weg führt entlang des Torogumba Gletschers bis wir im Amphitheater des Ganesh Himal unsere Zelte aufschlagen und die Gipfel von Ganesh I, Ganesh IV, Ganesh VI und Ganesh VII bestaunen. Die Gebirgszüge Nepals haben häufig so viele Einzelgipfel, dass sie meistens durchgezählt oder nach Himmelsrichtungen benannt werden. Dreitausend Meter und nahezu senkrecht ragen die Gipfel direkt über uns in den Himmel. (▲600 Hm, ▼100 Hm, Gehzeit 4h)

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Auch im Himalaya wächst Enzian

Tag 17 Ganesh Himal B.C. – Ripchet

Unsere nächste Etappe führt uns aus der alpinen Bergwelt wieder hinab in ein milderes Klima im unteren Tsum-Valley. Die herunterstürzenden Wassermassen der Flüsse, die von den umliegenden Bergen gespeist werden, haben tiefe Schluchten gegraben. Entlang zahlreicher kunstvoller Mani-Mauern gelangen wir nach Ripchet (2440m) mit seinen schindelgedeckten Natursteinhäusern. (▲200 Hm, ▼1600 Hm, Gehzeit 7h)

Tag 18 Ripchet – Philim

Heute verlassen wir das Tsum-Valley wieder und treffen auf unserer Etappe mit Ziel Philim (1570m) auf den Wanderweg rund um den Manaslu, wo wir anderen Trekkern begegnen. Entlang des Budhigandaki geht es flussabwärts durch Kiefernwälder und entlang Bambusfeldern. Die Dörfer liegen auf einer alten Handelsroute und sind wieder mehr auf Tourismus ausgerichtet. Wir werden die Abgeschiedenheit des Tsum-Valley sicherlich vermissen. In Philim verlassen wir auch die Schutzzone des Manaslu Conservation Area. (▲700 Hm, ▼1400 Hm, Gehzeit 6h)

Tag 19 Philim – Maccha Khola

Wir sind nun wieder in den Subtropen angelangt und nur die schneebedeckten Eisriesen in der Ferne erinnern an das wesentlich kältere alpine Klima im Basislager des Ganesh Himal. Die Welt des Buddhismus, gekennzeichnet durch Mani-Mauern, Tchörten und Stupas weicht mit jedem Schritt, den wir absteigen, dem Hinduismus. Wir übernachten eine letzte Nacht in unseren Zelten in Maccha Khola (870m). (▲500 Hm, ▼900 Hm, Gehzeit 6h)

Tag 20 Maccha Khola – Soti Khola

Morgens früh brechen wir in Maccha Khola auf zur letzten Trekkingetappe nach Soti Khola (600m). Abwechslungsreiche Pfade führen uns durch landwirtschaftlich intensiv genutztes Land. (▲100 Hm, ▼300 Hm, Gehzeit 3h)

Tag 21 Soti Khola – Kathmandu

In Soti Khola wartet schon unser Transferbus, der uns nach Kathmandu zurückbringen wird.

Tag 22 Sightseeing in Kathmandu

Den Tag verbringen wir mit Sightseeing in Kathmandu und feiern am Abend in einem typisch nepalesischen Restaurant mit Tanz unseren Abschied.

Tag 23 Rückkehr nach Frankfurt

Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen und wir müssen uns von Nepal verabschieden. Rückflug nach Frankfurt und Ankunft am späten Abend. Individuelle Heimreise ab Frankfurt Flughafen.

 

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Waren werden oft mit Mulis oder Yaks transportiert

Tourensteckbrief, Anforderungen und Leistungen

Tourensteckbrief

  • Dauer: 23 Tage
  • Reisezeitraum: 17. Oktober bis 8. November 2018
  • Preis: € 3699,- p.P.
  • Anmeldeschluss: 13. Juli 2018
  • Teilnehmerzahl: mindestens 8, maximal 10 Teilnehmer

Anforderungen

Diese Trekkingtour ist eine konditionell anspruchsvolle Bergwanderung in Höhen von bis zu 4720 Metern und Trekkingetappen von bis zu sieben Stunden – am Tag der Passüberschreitung ggf. auch mehr. Für eine Teilnahme an dieser Reise sollten Sie gut durchtrainiert sein und über eine sehr gute Gesundheit verfügen. An einigen Tagen erreichen Sie Höhen von über 4.000 Metern. Auch in dieser Höhe können sich schon Symptome der Höhenkrankheit bemerkbar machen. Wir bitten Sie daher – vor allem am Anfang der Tour – langsam und stetig zu gehen. Trainieren Sie vor Reiseantritt Ihre Ausdauer durch Konditionstraining. Alle Ausdauersportarten wie Bergwandern, Laufen und Radfahren sind geeignet. Lassen Sie sich im Zweifelsfall von einem Arzt beraten.

Die Wanderwege führen teilweise über unwegsames Gelände wie Grashänge, Geröllhalden und Blockwerk, und erfordern gelegentlich Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Sie sollten in der Lage sein, sicher und selbständig gehen zu können, auch bei weniger gutem Wetter.

Neben den physischen Herausforderungen müssen Teilnehmer auch die mentale Stärke mitbringen, um mit den einfachen Umständen umgehen können, die ein Zelttrekking in einem Entwicklungsland mit sich bringt. Die Umgebungsbedingungen und die Herausforderung der einzelnen Etappen erfordern Teamgeist unter den einzelnen Teilnehmern und mit der nepalesischen Begleitmannschaft.

Bitte senden Sie uns einen Tourenbericht über Ihre Reisen/Bergtouren der vergangenen fünf Jahre zu, und geben Sie an, wann diese Reisen/Bergtouren stattgefunden und wie lange sie gedauert haben.

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Farbenpracht auch bei der heimischen Flora

Enthaltene Leistungen

  • Flug ab Frankfurt nach Kathmandu und zurück inklusive Flughafensteuer und Servicegebühren
  • Alle Transfers in Nepal im Touristenbus (keine öffentlichen Verkehrsmittel)
  • 3x Übernachtung im DZ in einem sehr guten Hotel in Kathmandu (Hotel Tibet International o.ä.) (EZ auf Anfrage)
  • 18x Übernachtungen in Zweipersonenzelten während der Trekkingtour (Einzelzelt auf Anfrage)
  • 2x Halbpension (Frühstück/Abendessen) in Kathmandu, 19x Vollpension während der Trekkingtour
  • Tee, Kaffee, Milch, abgekochtes/gefiltertes Wasser während der Trekkingtour
  • Eine Flasche Mineralwasser pro Tag in Kathmandu und während der Transfers zwischen Barpak und Soti Khola
  • Camping-Ausrüstung während des Treks (Kochzelt, Essenszelt, Toilettenzelt, Tische, Stühle, etc.)
    Unterkünfte, Verpflegung, Gehalt, Versicherungen für die nepalesische Begleitmannschaft (Sirdar, Koch, Träger)
  • Deutsche Trekkingleitung durch eine vom Verband Dt. Berg- und Skiführer geprüfte Bergwanderführerin
  • Permits für die Manaslu-Region und das Tsum-Valley, TIMS-Card und MCAP
  • Notfallausrüstung (Erste-Hilfe, Satelliten-Telefon)
  • Sightseeing in Kathmandu (Boudanath-Stupa, Durbar Square,…)
  • Abschiedsessen in einem typisch nepalesischen Restaurant mit Tanz
  • Persönliche Beratung durch Steinbock Bergtouren

Nicht-enthaltene Leistungen

  • Individuelle An- und Abreise Flughafen Frankfurt
  • Gebühren für die Ausstellung eines Visums für Nepal
  • Versicherung für Helikopterrettung (Nachweis erforderlich)
  • Alkoholische Getränke, Softdrinks, Süßigkeiten, Souvenirs
  • Mittagessen in Kathmandu
  • Eintritt in Sehenswürdigkeiten während der Trekkingtour oder in Kathmandu und Umgebung
  • Trinkgelder

Weiterführende Links:

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Eine farbenfrohe Gompa